Schön, dass Sie da sind

Wir freuen uns riesig, den Tag der Kanzleiheld:innen ins Leben gerufen zu haben – und noch mehr darüber, dass Sie Teil davon sind. An jedem zweiten Mittwoch im November steht die wertvolle Arbeit all derjenigen im Mittelpunkt, die Tag für Tag mit Herz, Verstand und Engagement die Kanzleiwelt am Laufen halten. Teilen Sie gern Ihre Erlebnisse und Eindrücke. Gemeinsam machen wir diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.

Beteiligte Organisationen

Der RENO Bundesverband, das Forum Deutscher Rechts- und Notarfachwirte, die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), der Deutsche Anwaltverein (DAV) und die Bundesnotarkammer (BNotK) freuen sich, diesen besonderen Tag ins Leben gerufen zu haben: den „Tag der Kanzleiheld:innen Recht.Schlau.Genau“, jährlich an jedem 2. Mittwoch im November!

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Mitmachen

Alle Kanzleien und Ausbildungseinrichtungen sind eingeladen, diesen Tag aktiv mitzugestalten: Ob durch kleine Gesten, öffentliche Anerkennung, gemeinsame Frühstücke oder andere kreative Aktionen – jede Beteiligung hilft, die Berufsgruppe ins Rampenlicht zu rücken und ihre Bedeutung sichtbar zu machen.

Schicken Sie uns Ihre Fotos an unsertag@kanzleiheldinnen.de

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Logo-Download

Liebe Kanzleien, machen Sie den Tag der Kanzleiheld:innen sichtbar!

Hier steht Ihnen das offizielle Logo zum Download zur Verfügung. Nutzen Sie es gerne, um Ihre Wertschätzung für Ihre Mitarbeitenden nach außen zu tragen – ob auf Ihrer Kanzlei-Website, in Social Media oder bei anderen Aktionen.

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Countdown

Bald steht schon der nächste Tag der Kanzleiheld:innen an. Die Vorfreude steigt. Feiern Sie mit? So viele Tage dauert es noch bis zum zweiten Mittwoch im November.

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Sie können aber natürlich auch jeden Tag zum Tag der Kanzleiheld:innen machen!

Grußwort der Justizministerin

Das sagt Bundesministerin Dr. Stefanie Hubig

„Ich gratuliere ganz herzlich zum Tag der Kanzleiheld:innen. Sie, die ReFas und ReNos, haben sich diesen Ehrentag verdient, und wie!

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Aktuelles

Mein Weg nach dem nicht bestandenen ersten Staatsexamen

Damals begann für mich mit dem Jurastudium in Kiel ein Weg, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich fest, wie mein beruflicher Weg einmal aussehen sollte: erstes Staatsexamen, Referendariat, zweites Staatsexamen und anschließend der Einstieg in einen klassischen juristischen Beruf. Das war für mich lange die naheliegende Vorstellung.

Ich habe viele Jahre für das erste Staatsexamen gelernt und mich kaum damit beschäftigt, was passieren würde, wenn es nicht klappen sollte. Natürlich wusste ich, dass ein endgültiges Nichtbestehen möglich war. Wie es sich anfühlen würde, wenn dieser Fall tatsächlich eintritt, wusste ich allerdings nicht.

Als ich dann endgültig durchgefallen war, war ich zunächst enttäuscht und vor allem unsicher. Der Weg, den ich so lange vor mir gesehen hatte, stand plötzlich nicht mehr offen. Gleichzeitig stellte sich die Frage, wie es beruflich weitergehen kann, wenn der ursprüngliche Plan nicht mehr funktioniert.

Eine Antwort darauf hatte ich nicht sofort. Ich musste erst einmal Abstand gewinnen, mich sortieren und überlegen, was wirklich zu mir passt. Schließlich stieg ich im Quereinstieg als Anwaltsassistenz in einer größeren Strafrechtskanzlei ein. Dort merkte ich schnell, dass ich in diesem Bereich bleiben und die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten absolvieren möchte.

Heute arbeite ich in einem Bereich, in dem ich angekommen bin und meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen kann. Das endgültig nicht bestandene Staatsexamen war ein großer Einschnitt, aber nicht das Ende meiner beruflichen Möglichkeiten.

Wenn Juristen paddeln gehen … 🚣‍♀️☀️

Was passiert eigentlich, wenn man ein Kanzleiteam aus dem Büro holt, ihm Paddel in die Hand drückt und auf die Wümme schickt?

Genau das haben wir ausprobiert.

Nach einem entspannten Sektempfang an der Kanuscheune in Lilienthal und einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es für das Team von GHB aufs Wasser. Schon nach den ersten Metern wurde klar: Ein Kanu fährt erstaunlich gut geradeaus – vorausgesetzt, alle paddeln in dieselbe Richtung. Eine Erkenntnis, die uns aus dem Kanzleialltag durchaus bekannt vorkam.

Die Tour führte uns durch die wunderschöne Natur rund um Bremen. Zwischen ehrgeizigen Überholmanövern, spontanen Richtungswechseln und der einen oder anderen kreativen Auslegung des Begriffs „Steuerbord“ blieb vor allem eines nicht auf der Strecke: die gute Laune.

Am Haus am Walde legten wir eine kurze Getränkepause ein, bevor es gestärkt weiter über den Torfkanal Richtung Torfhafen in Findorff ging. Dort wartete mit dem Umladen der Boote noch eine letzte Herausforderung auf uns. Spoiler: Niemand musste anwaltlich vertreten werden.

Den krönenden Abschluss gab es im Port Piet bei einem hervorragenden BBQ. Bei leckerem Essen, vielen Gesprächen und noch mehr Lachern ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen.

Unser Fazit: Teamarbeit funktioniert nicht nur zwischen Akten, Verträgen und Fristen. Sie funktioniert auch mit Schwimmwesten, Paddeln und gelegentlichen Orientierungsschwierigkeiten.

Und keine Sorge: Alle Beteiligten sind trocken geblieben. Zumindest größtenteils. 😉